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TV Münsterland in Rhede

Timo hat sich nebst Kamerateam auf den Weg ins westliche Münsterland gemacht und besuchte die Stadt Rhede.



tv.muensterland.de Hier zum Video auf tv.muensterland.de!



St. Gudula Pfarrkirche
Die St. Gudula Pfarrkirche ist eine neugotische Hallenkirche, die den Stadtkern Rhedes entscheidend prägt. Sie beherbergt u. a einen Taufstein aus der Zeit um 1100.

Die neugotische Hallenkirche St. Gudula ist aufgrund ihrer Ausstattung und ihrer nahezu vollständigen Bewahrung eines der großartigsten Baudenkmäler historischer Sakralbaukunst im Münsterland.

Bereits um das Jahr 1100 wurde auf ihrem heutigen Platz eine romanische Steinkirche erbaut. 1893 wurde der Neubau der neugotischen Kirche beschlossen, so wie sie heute existiert. Die Grundsteinlegung erfolgte am 8. Juli 1898 und bereits drei Jahre später wurde sie eingeweiht, obwohl man den Turm nicht nach Osten ausrichten konnte, sondern nur nach Westen, und auch Bedenken anderer Art angemeldet wurden.

Der Bischof von Münster hatte Zweifel, ob die vielen Kneipen rundum die Kirche zuträglich seien. Der Volksmund in Rhede spricht heute noch vom Kreuzweg, wenn ein Kneipenbummel gemeint ist.

Der Grundriss von St. Gudula verbindet ein dreischiffiges Hallenlanghaus mit einem Zentralbau. Im Inneren ist aber anstelle der Vierung ein weiter oktogonaler Mittelraum angelegt, von dem aus sich die Nebenschiffe oder Kapellen öffnen.

Das Äußere des Gebäudes ist aus roten Maschinenziegeln mit Sandsteindetails hergestellt. Die natursteinernen Säulen und Gewölberippen sind im rötlichen Sandstein gehalten. Die Außenwände sind durch die großen, mehrteiligen Maßwerkfenster mit hochgotischen Maßwerk und kostbarer zeitgenössischer Verglasung gegliedert, die zum Teil aus dem Jahr 1915 und früher zu datieren ist.

Der Chorbereich mit seiner vorzüglichen neugotischen Ausstattung aus Eichenholz, der Fliesenboden im Chorteil sowie die Kachelverkleidung des Langhaussockels sind erhalten geblieben, ebenso wie das Schmuckstück von St. Gudula, der romanische Taufstein aus der Zeit um 1100. Die Orgel und die Orgelbühne wurden dagegen später verändert.

Schloss Rhede
Im Jahr 1426 erlaubte der Bischof von Münster den Bau des Wasserschlosses in Rhede. Gegenüber der alten zerstörten Burg, begann der Wiederaufbau des Schlosses mit Bergfried und Beihaus an der jetzigen Stelle.

1564 erbaute Lubbert von Rhemen ein stattliches Herrenhaus, dessen Nordostflügel noch bis heute erhalten ist. Das heutige Schloss ist im Renaissancestil erbaut und wechselte danach oft die Besitzer. Ständiger Gast, wenn man der Sage Glauben schenkt, ist jedoch die weiße Dame im Schloss zu Rhede.

Der zweigeschossige Zweigflügelbau mit seinem Treppenturm, wird von einer doppelten Gräfte umschlossen. Der Nordostflügel mit seinen geschweiften Giebelstaffeln stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Den schmalen Südwestflügel ließen die Bauherren in den Jahren 1845 und 1846 auf den alten Grundmauern erneuern. Die Freitreppe führt zu der Eingangstür, die um 1740 entstanden ist. Am Treppenturm befindet sich das Allianzwappen des Bauherrn Lubbert von Rhemen und seiner Gemahlin Hillegunde von Diepenbrock zu Kortenhorn. An dem weiträumigen Park der Schlossanlage schließt sich der Haus Rheder Busch an.

1850 erwarb die Fürstenfamilie zu Salm-Salm das Schloss. Es dient der Familie noch heute als Wohnsitz. Außerdem befindet sich auf dem Schlossgelände die fürstliche Verwaltung.

Museum für Medizingeschichte
Mit dem Medizin- und Apothekenhistorischen Museum Rhede e.V. erwartet den Besucher der Stadt im Kreis Borken ein Exot unter den Museen im Münsterland.

Das 1993 eröffnete Museum befindet sich in einem 1923 erbauten, unter Denkmalschutz stehenden Bürgerhaus im Stadtkern von Rhede. Es präsentiert in seiner sich über drei Etagen (280 Quadratmeter Ausstellungsfläche) hinziehenden Dauerausstellung vielfältige Aspekte des ländlichen Gesundheitswesens im Westmünsterland und Oost-Achterhoek (Holland) ab ca. 1750.

Eingebettet in die allgemeine Medizin- und Apothekengeschichte werden die zeittypischen Lebensbedingungen und ihr Einfluß auf den Gesundheitszustand der Landbevölkerung dargestellt.

Die Exponate im Museum sind in deutscher und holländischer Sprache beschriftet sie sollen damit vor allem das Publikum des Euregio-Bereiches ansprechen. In einem rückseitigen Anbau steht eine Fläche von 100 Quadratmeter für Wechselausstellungen zur Verfügung.

Pralinen-Manufaktur Große-Bölting
Seit der Gründung 1986 ist die Pralinen-Manufaktur Große-Bölting in Rhede ein Familienunternehmen, das sich der traditionellen Konditorenkunst verpflichtet weiß. Die Leidenschaft für Schokolade, handwerkliche Perfektion und langjährige Erfahrung bilden die Basis für die Herstellung der erlesenen Pralinen und Schokoladen. Dabei verwendet das Rheder Unternehmen ausschließlich natürliche Rohstoffe bester Qualität und absoluter Frische, die strengen Kontrollen genügen. Gute Butter, frische Sahne, edle Brände und feinste belgische Schokolade sind die Grundzutaten für unsere Trüffelkreationen.

Nuss- und Marzipan-, Krokant- und Fruchtpralinen, Schokoladenbrüche in vielen Variationen garantieren besondere Geschmackserlebnisse. Die Schokoladenhohlfiguren werden liebevoll von Hand geschminkt, klassisch in den drei Schokoladenfarben weiß, vollmilch und dunkel. Daher ist jede Figur ein Unikat.

Möchten Sie aus erster Hand erfahren, wie aus frischen, hochwertigen Rohstoffen unsere Trüffel und Pralinen enstehen und welch filigrane, künstlerische Aufgabe es ist, einer Schokoladenfigur ein Gesicht zu geben? Gruppen ab 12 Personen haben die Möglichkeit, eine Besichtigung in der Pralinen-Manufactur zu buchen. Als Teilnehmer einer Besichtigung erhalten Sie für 5,- € eine Tasse Kaffee sowie eine Pralinenauswahl zum Probieren und Genießen. Besichtigungen sind während unserer Öffnungszeiten von Montag bis Samstag zwischen 9.00 und 18.00 Uhr möglich. Tel.: 02872 / 5876 oder http://www.pralinen-manufactur.de

Weiter führende Links:
Spielzeugmuseum Max und Moritz
Rheder Sagen-Safari
Wandertipp von Bocholt nach Rhede
Reitroute in Rhede







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